Sodala,
dritter Besuch und zweiter Bericht über den Bucher Bogner Parcours.
Von unserem schönen Nürnberg haben wir eine Stunde gebraucht um die kleine Seekneipe und den Parcours zu erreichen.
Was ich im letzten Bericht nicht erwähnt habe: Es gibt dort eine Toilette die von außen - also nicht durch die Wirtsstube - erreichbar ist und wohl zum Campingplatz gehört - insbesondere die weiblichen Bogenschützen sind für so etwas schon dankbar.
Natürlich sind wir gleich zum Schießbuch gelaufen, haben den Obulus eingeworfen und uns eingetragen.
Nun ja vorher noch zum Auto zurück und nach einem Stift gekramt der dort gefehlt hat - eine sicherlich lässliche Sünde aber wäre ich alleine gewesen hätte ich meinen Namen einkratzen müssen, da ich im Privatleben Stifte nie dabei habe.
Schnell noch ein Handyfoto vom Parcoursplan und los ging es.
Den Weg kannten wir ungefähr schon vom letzten Mal, um uns zu vergewissern haben wir versucht den schwarz-gelben Bändern zu folgen. Nicht ganz einfach, wenn man den Weg nicht kennt, einige Male haben wir insbesondere am Anfang etwas gezweifelt, ob wir noch richtig sind.
Der Einschießplatz ist vom Platz selber her angenehmer als der im Mai 2012, doch für meinen persönlichen Geschmack noch etwas weit weg vom "Jetzt geht's los" Schuß, da das Ziel eins nach wie vor leider fehlt (gut, nach der Meldung hier ist der Zieleklau ja auch erst zwei bis drei Wochen her).
Dann ging es "richtig" los - wir haben von rot geschossen, bei größeren Zielen auch einige Male den blauen Pflock probiert.
Das Gelände wie immer herrlich, der rote Pflock gar nicht mal sooo link gestellt, aber doch so daß keine oder nur wenig "Autobahnschüsse" dabei waren.
Wobei ... "Autobahnschüsse" sind genau die, die für mich persönlich derzeit die schwierigsten sind. Freie Schußbahn, großes Ziel, den schaff ich ja locker - ja sicher aber auf den dritten Pfeil

.
Leider haben wir den Zieleklau bei zwei Schüssen mitbekommen, da standen nur noch die Backstops

Wir haben dann einfach einen kleinen Ast drangestellt und Boccia gespielt: Der nähere bekommt 16 Punkte, der der weiter weg ist 10.
Ein bisschen schade, auch nach der kurzen Zeit muß ich hier einmal zugeben - und um gleich bei der Kritik zu bleiben:
Die Schilder die die Tiere beschreiben sind wirklich nur noch teilweise da und den kaputten Bären der neben dem Hirsch mit dem grünen Pfeilfangnetz liegt .... räumt den doch mal weg oder wenigstens das Oberteil an eines der leeren Ziele.
Insgesamt waren die Tiere aber in einem ordentlichen bis sehr gutem Zustand - eine echte Freude gegenüber manch kommerziellem Parcours.
Die Wege nach wie vor auch bei Schnee und in gefrorenem Zustand sehr gut laufbar und letztendlich alles gut findbar.
Aufpassen: Bei manchen Zielen muß man durchaus auch mal auf die Knie gehen - das war sicher lustig zu beobachten wie wir da um den Pflock getänzelt sind, um die optimale Schußposition zu finden ohne sich die Hosen schmutzig zu machen - aber manchmal geht es eben nicht anders und ist auch schön so.
Mein gefühlter Lieblingsschuß ist und bleibt der auf den Karpfen, nicht weil der so toll gestellt ist, sondern allein wegen dem fränkischen Ziel - am Ende des Parcours knurrt der Magen.
Insgesamt waren wir zu zweit gute drei Stunden auf dem Parcours und es hat wieder einmal riesigen Spaß gemacht !
Vielen Dank an die Bucher Bogner für die Mühe am Parcours !
Schöne Grüße
Michael