Damit sich alle mal vorstellen können, wozu das ganze gut ist, und wie es in etwa ablaufen wird:
Bei diesem Workshop wollen wir sehen, wie man die Seite des Schafts herausfindet, auf die er sich freiwillig biegt, wenn er "unter Druck" gerät - und wie wir von diesem Wissen profitieren können.
Denn sinnvollerweise sollte der Pfeil letzen Endes natürlich so befiedert (und entsprechend auf der Sehne eingenockt) werden, dass sich der Schaft beim Abschuss dann freiwillig "um das Bogenfenster herumbiegt", und nicht in irgendeine andere Richtung.
o Bei unseren Schäften werden wir erstmal den Spline bestimmen, Markierung anbringen. Das geht natürlich auch mit befiederten Schäften - für die, die's einfach mal ausprobieren wollen!
o Dann - wen's interessiert, wollen wir mit einem Spinetester ausmessen, ob sich die steife und die weiche Seite des Schaftes im Spinewert unterscheiden. Interessant könnte dabei auch die Frage sein, ob es da Unterschiede zwischen neuen und schon länger gebrauchten Schäften gibt - und womöglich auch Unterschiede zwischen den diversen Herstellern oder auch Preisklassen?
o Bei einem anschließenden Rohschafttest wollen wir versuchen herauszufinden, ob die "gesplineten" Schäfte sauberer fliegen - und gruppieren, als die "ungesplineten" (einfach Nocke verdrehen) - da wird auch Roscho's Videoanalyse vermutlich sehr hilfreich sein
Eine feste Teilnehmerzahl werden wir erstmal nicht festlegen. Splinen und den Spinewert messen, das dürfte recht flott gehen.
Der Rohschafttest ist u.U. etwas aufwändiger, da kommt halt einfach der/die zuerst dran, der zuerst da ist...

Und für die, die nach dem Test ihre Schäfte schnell "umbefiedern" wollen?
Ein (Einfach-)Befiederungsgerät werde ich mitbringen, ich werde auch Fletchtape besorgen und Werkzeug zum Federn ablösen, Schäfte reinigen etc. mitbringen.
Wer seine eigene Ausrüstung mitbringt, trägt dazu bei, dass längere Wartezeiten vermieden werden - ist also herzlich willkommen!