Also am/im Wald ist nicht grundsätzlich Leinenpflicht, weil außerhalb von Besiedlung ect.
Das Problem ist wie so oft der Mensch, ein entsprechend erzogener Hund hetzt auch nicht wenn das Wild direkt vor ihm aufspringt,
Die entsprechenden Ausnahmen bilden die jeweiligen Rassen, die speziell dafür gezüchtet wurden.
Schon die Alten sagten was viele nicht erkennen, wenn ein Hund einmal erfolgreich gejagd hat, wird er es immer wieder tun,
das kann schon mit dem Mausen anfangen. Früher wurden solche Hunde sicher nicht ohne Grund oft vom Besitzer sofort erschossen.
Wir haben das Glück, oder den Lohn der Arbeit, dass wir unseren abrufen können, selbst wenn drei Meter vor ihm
ein Reh oder Hase vor ihm kreuzt. kann aber auch daran liegen, dass er noch irgendweinem Regenwurm hinterherschnuppert,
während man selbst schon längst still steht, weil fünf Meter vor dir ein Reh im Gebüsch liegt.
Die Rehe auf der Wiese vorm Haus stören sich schon gar nicht mehr an ihm und äsen gemütlich weiter,
während er auf Wiese rummacht und seinen Geschäften nachgeht.
Langer Rede kurzer Sinn, abgesehen von Hausparcour und entsprechenden Gelegenheiten ist auch der Hund
in der Regel an der Leine, und zwar an der Schleppleine, frei laufend und doch unter Kontrolle.
Die kurze Leine macht im Wald eben keinen Sinn, weil er damit nicht arbeiten kann.
Die Frage die ich mir immer wieder stelle, warum das so selten bei Hunden zu sehen ist,
da scheint es immer nur Kurzleine oder ohne alles zu geben.
Und dann entsehen solche Situationen, die ich selbst auch schon erleben durfte,
nur stapften da die Besitzer noch selbst hinter Hund und Zielscheibe her.
Noch jemand schlaue Sprüche von Hunden die immer hören?
Es sind keineswegs schlaue Sprüche, es kommt nur darauf an, wer sie sagt.
Auch wenn die drei häufigsten Sätze von Hundebesitzern:
"Der tut nix, der will nur spielen und das hat er noch nie gemacht sind."
Btw. Ob ein Jäger nun schießt oder nicht schießt, hängt ganz allein vom Jäger ab,
wie immer gibt es sone und solche.